Dienstag, 10. April 2018

Abwehr des chemischen Angriffs

Geprüfte Dichtungswerkstoffe zeigen sich beständig gegen Schaumreinigung


Abwehr des chemischen Angriffs
Abwehr des chemischen Angriffs


Für die in der Lebensmittelindustrie erforderliche Hygiene sorgen meist hochwirksame Reinigungsmittel, die in den Anlagen auch mit Dichtungen in Berührung kommen. Um die Verträglichkeit der Dichtungswerkstoffe mit den am Markt üblichen Schaumreinigern abzusichern, hat SKF Economos Versuche im Labor durchgeführt – mit einem beruhigenden Ergebnis.


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Die Reinigung gehört zu den Standardprozessen der Lebensmittelindustrie. Die Laborversuche von SKF Economos orientierten sich an typischen Szenarien, wie sie zum Beispiel in Fleisch-, Molkerei- oder Getränkebetrieben vorkommen. Als Fokus wurde die Schaumreinigung bis 60 Grad Celsius gewählt und weitere CIP-Prozesse, die einen Großteil der Anwendungen abdecken. Der CIP-Prozess (Clean-in-Place) beschreibt das Einsprühen der betreffenden Anlage mit einer Reinigungslösung beziehungsweise Schaum unter definierten Randbedingungen wie Einwirkzeit, Temperatur und Konzentration der Lösung.


  • Fluid a: mittelalkalisches Schaumreinigungsmittel

  • Fluid b: chloralkalisches Schaumreinigungsmittel mit Korrosionsinhibitor

  • Fluid c: saures, phosphatfreies Schaumreinigungsmittel

  • Fluid d: flüssiges, saures, schaumfähiges Desinfektionsmittel auf Basis von Wasserstoffperoxid/Peressigsäure




Einer der geprüften Dichtungswerkstoffe war H-ECOPUR, ein thermoplastisches Polyurethan-Elastomer (TPU) mit FDA-Konformität. Es vereint die guten physikalischen Eigenschaften von ECO-PUR mit hoher Hydrolysebeständigkeit. Der rote Werkstoff ist in Wasser bis 90 Grad Celsius einsetzbar und zeigt sich stabil beim Kontakt mit Mineralölen.


Für die Laborversuche wurden gebräuchliche Schaumreinigungsmittel gewählt
Für die Laborversuche wurden gebräuchliche Schaumreinigungsmittel gewählt


Zum anderen wurde der Einfluss der Reinigungsmittel auf das blaue Dichtungsmaterial ECOPUR-95A-bl FG untersucht, das die strengen Anforderungen der EU- Richtlinie EC 1935/2004 erfüllt sowie über eine hohe Verschleiß- und Reißfestigkeit und einen niedrigen Druckverformungsrest verfügt. Das Temperaturspektrum für den Einsatz reicht von minus 50 bis 110 Grad Celsius.


Statisch-dynamisches Dichtungsprofil R15 aus EcopuR 95A-bl FG (links) und das dynamische Dichtungsprofil K01 aus H-EcopuR
Statisch-dynamisches Dichtungsprofil R15 aus EcopuR 95A-bl FG (links) und das dynamische Dichtungsprofil K01 aus H-EcopuR


Die Werkstoffe werden als Abstreifer, Rotations-, Kolben- und Stangendichtungen für die Fleischverarbeitung oder als besonders widerstandsfähige Dichtelemente für die Getränke-, Milch- und Schokoladenindustrie nach anwendungsspezifischen Vorgaben gefertigt. Die Herstellung der Dichtelemente geschieht mittels SKF Seal-Jet-Technologie in Kleinmengen oder Serien. Dank dieses Verfahrens kann der Anwender kostengünstig bestehende Einbauräume umrüsten oder auch schnell Optimierungen realisieren.



Die Auslagerungsversuche wurden mit Mischungen aus destilliertem Wasser und verschiedenen Reinigungsfluiden in maximaler Konzentration gemäß Dosierangabe durchgeführt. Die Performance-Beurteilung der Dichtungswerkstoffe erfolgte anhand der Änderungen folgender Werkstoffeigenschaften im Vergleich zum Ausgangszustand: Härte, Volumen, Zugfestigkeit und Dehnung. Aus diesen Parametern lassen sich Auswirkungen auf das Dichtverhalten wie Anpresskraft und Vorspannung abschätzen. Neben den physikalischen Effekten wie Quellung oder Schrumpfung können auch Aspekte wie chemischer Angriff beziehungsweise Degradation des Dichtungswerkstoffes beurteilt werden.



Die Ergebnisse zeigen, dass die unter definierten Laborbedingungen getesteten Medien und Dichtungswerkstoffe in den angegebenen Konzentrationen bei 23 und 60 Grad Celsius sehr gut verträglich sind und sich somit für den Einsatz eignen. Getrennt zu beurteilen sind Anwendungen, die von den angegebenen Parametern abweichen oder zusätzliche Einflüsse aufweisen. Die durchgeführten Untersuchungen können Maschinenherstellern und der Lebensmittelindustrie als Leitfaden dienen.


H-Ecopur-Eigenschaft
H-Ecopur-Eigenschaft
Ecopur 95A-bl-fg-Eigenschaft
Ecopur 95A-bl-fg-Eigenschaft


Die Spezialwerkstoffe H-ECOPUR mit FDA-Konformität und ECOPUR 95A-bl FG, ebenfalls mit FDA-Konformität, das auch die EG-Verordnungen (EU) 1935/2004 und (EU) 2016/1416 (EU) 10/2011 erfüllt, können unter den beschriebenen Einsatzbedingungen und den getesteten Reinigungsmitteln als verträglich eingestuft werden.


Eine PDF-Version des Artikels erhalten sie über diesen Link





Weitere Informationen zum Thema:

Informationen zum Bereich Lebensmittel

Seals for food and beverage spreads

Declaration of Compliance for Sealing Materials for Food Contact according Commission Regulation (EU) No. 10/2011 (deutsch)



Abwehr des chemischen Angriffs

Donnerstag, 15. März 2018

Optimierte Dachmanschettensätze aus TPU

Der Dichtungsspezialist SKF Economos bietet optimierte Dachmanschettensätze für den Einsatz in Armaturen, Plunger-Pumpen, Hydraulikzylindern, Pressen oder Drehgelenken und Rührwerken an. Das Besondere: Die aus selbst entwickelten hochleistungsfähigen thermoplastischen Polyurethanwerkstoffen (TPU) gefertigten Dichtelemente sorgen nicht nur für zuverlässige statische und dynamische Dichtheit in allen Druckbereichen, sondern verringern auch die Gesamtbetriebskosten. Dachmanschettensätze aus ECOPUR®-Werkstoffen erhöhen die Standzeit des Gesamtsystems deutlich und reduzieren somit erheblich den Wartungsaufwand für Anwender.


SKF_Economos_Optimierte_Dachmanschettensaetze
Einfache Montage und längere Standzeiten:
Ein optimierter Dachmanschettensatz aus dem thermoplastischem Polyurethanwerkstoff H-ECOPUR reduziert die Gesamtbetriebskosten.


Mit den Dachmanschettensätzen aus ECOPUR®-Werkstoffen bietet SKF Economos einen entscheidenden Mehrwert zu den am Markt bekannten Manschettendichtsätzen aus gewebeverstärktem synthetischen Kautschuk wie NBR und FPM. Das eigene SKF SEAL JET-Verfahren zur spanenden Fertigung ermöglicht den Einsatz von ECOPUR®-Werkstoffen, den von SKF Sealing Solutions selbst hergestellten, thermoplastischen Polyurethanen. Diese verfügen über eine bis zu fünfmal höhere Abriebfestigkeit als die marktüblichen Elastomer-Werkstoffe und über eine hervorragende Medienverträglichkeit. Aufgrund ihrer mechanischen Eigenschaften sind Dichtelemente aus ECOPUR®-Werkstoffen zudem besonders gut zu montieren. Ein Aufquellen des Dichtungsmaterials ist bei diesen Werkstoffen ausgeschlossen. Das für Anwender aufwendige Nachspannen des Manschettensatzes – wie bei gewebeverstärktem Elastomer – ist folglich nicht mehr erforderlich. Die wartungsfreie Dichtungslösung aus dem Hause SKF Economos verursacht auch keine Verunreinigung von Ölkreisläufen, die häufig bei gewebeverstärkten Elastomermanschetten auftreten kann. SKF Economos reduziert damit für den Anwender die Gefahr von unerwarteten Systemausfällen bzw. Produktionsstillständen.



Endlos oder geschlitzt


Dachmanschettensätze aus ECOPUR®-Werkstoffen können von den SKF Ingenieuren individuell an nahezu jeden Einbauraum angepasst werden. Sie sind als endlos-geschlossene oder als geschlitzte Ausführung für besonders schwer erreichbare Montagestellen erhältlich. Dank des flexiblen SKF SEAL JET-Verfahrens sind kürzeste Lieferzeiten von wenigen Tagen realisierbar.



Für jede Anforderung den passenden Werkstoff: Mit H-ECOPUR steht auch ein hydrolysebeständiger Werkstoff zur Verfügung; für reibungsintensive Anwendungen empfiehlt SKF Economos ECOPUR®-Werkstoffe mit inkorporierten Schmierstoffen. Der Dichtungshersteller bietet seinen Kunden eine kompetente Beratung bei der Auswahl des am besten geeignetsten Materials für die jeweilige Anwendung.



Weitere Informationen: www.skf.de/dichtungen



Optimierte Dachmanschettensätze aus TPU

Mittwoch, 7. Februar 2018

SKF spendet an Nevin Subotic Stiftung

SKF Economos schenkt Kindern eine Zukunft

Auch in diesem Jahr geht es bei der Weihnachtspendenaktion des Dichtungsherstellers SKF Economos Deutschland GmbH wieder um den guten Zweck. An den acht Standorten im Bundesgebiet, an denen das Unternehmen vertreten ist, wird jährlich wechselnd sozialen oder karitativen Einrichtungen geholfen.



In diesem Jahr ist es neben dem Hospiz St. Hildegard in Bochum auch unsere Stiftung, die sich über 2500€ freuen darf, mit denen nun vielen Kindern in Äthiopien der sichere und nachhaltige Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht werden kann. Eine Voraussetzung, um ein gesundes Leben unter menschenwürdigen Bedingungen führen zu können.


SKF Economos schenkt Kindern eine Zukunft
SKF Economos schenkt Kindern eine Zukunft


Auf dem Bild seht Ihr Herrn Rutter, wie er Neven den Scheck überreicht. Wir danken Herrn Rutter sowie allen Verantwortlichen von SKF Economos für diese Unterstützung, mit der wir gemeinsam Zukunftsperspektiven schenken!
Nevin Subotic Stiftung
Youtube Video: Nevin Subotic Stiftung


SKF spendet an Nevin Subotic Stiftung

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Multitalent dichtet, befestigt und führt

„All-In-One“-Dichtungen dichten nicht nur, sie können auch befestigen, abstreifen und führen. Dabei sind sie – falls nötig – gleichzeitig Teil des Gesamtbauteils.



Konstruktive Erfordernisse, insbesondere die Notwendigkeit, Raum und Gewicht einzusparen, führen zwangsläufig zu dem Wunsch, Bauteilfunktionen zu erhöhen bzw. zu verdichten. Beispielsweise ist oft kein Platz vorhanden, um eine Nut mit beidseitigen Wandungen für einen O-Ring unterzubringen. Oder Aufnahmenuten für Nutringe oder Abstreifer können nicht tief genug eingestochen werden. Bei einer All-In-One-Dichtungsbuchse von SKF Economos werden Dichtlippen für die dynamische Abdichtung, statische Dichtkanten und Abstreifer direkt am Träger angebracht. Zur Buchse gehört eine Bohrung mit Verteilerrille, durch die Schmierstoff zugeführt werden kann.



All-in-One-Dichtungsloesung
„All-In-One“-Dichtungen.
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Das kompakte Bauteil lässt sich erheblich leichter und schneller einbauen als einzelne Komponenten, da keine Dichtungen von innen montiert und kalibriert werden müssen. Weitere Features erleichtern die Montage zusätzlich – gleichgültig, ob diese durch Fertigungsautomaten bzw. Roboter oder manuell erfolgen soll: Hierzu gehören eine Einführfase, die das Montieren der Buchse vereinfacht, sowie eine Verdrehsicherung, Aussparungen am Flanschumfang sowie der Anschlagflansch selbst zur sicheren Positionierung.



Montageaufwand reduziert sich


Der asymmetrische Haltewulst hat in Montagerichtung einen flachen Winkel und auf der Gegenseite (Halteseite) einen steilen Winkel, um die Fixierung zu sichern. Zuführeinheiten und Kalibrierprozesse für die Einzelkomponenten werden damit überflüssig. Durch den Wegfall von Montagekomponenten für das Aufziehen der Einzeldichtungen auf den Träger reduzieren sich die Montagekosten. Gegenüber einzeln aufzuziehenden O-Ringen für die statische Dichtung mit Abmessungen von 6 mm x 0,5 mm verfügen die kompakten Multifunktionsbauteile über eine greifbare Größe. Zur Montage genügt das präzise Ausrichten des All-In-One-Teils auf dem Gehäuse. Anschließend werden die Bauteile manuell oder – bei entsprechenden Serien – maschinell eingedrückt.




Ventilspitze von SKF Economos
Faltenbalg aus T-Ecopur für Tieftemperatur-anwendungen mit integrierten Dicht- und Abstreiflippen.
Ventilspitze von SKF Economos.
All-In-One:
Ventilspitze von SKF Economos.


Die All-In-One-Technik kann jedoch noch mehr: Sie ermöglicht auch die Beseitigung von Toträumen zwischen Aufnahmenut und Dichtelement. Das ist wichtig bei aseptischen Dichtungsauslegungen im Food- und Pharmabereich. Mit den Werkstoffen der Ecopur-Familie lassen sich zudem straffe und mechanisch ausreichend belastbare Grundkörper (z. B. Ventilkolben) mit dünnen, flexiblen Dichtlippen realisieren.



Zusätzliche Gleit- und Führungsflächen lassen sich mit den Werkstoffen S-Ecopur, PTFE oder PE leicht erzeugen. Mit S-Ecopur steht ferner ein Werkstoff zur Verfügung, der über eine integrierte Festschmierstoffkombination verfügt. Ausgesparte Nuten zur Aufnahme von zusätzlichen Führungselementen können konstruktiv mit vorgesehen werden.



Bei der Serienfertigung von All-In-One-Dichtungen besteht die Option kundenseitiger Modifikationen wie die Anbringung zusätzlicher Fertigungshilfen oder Kennzeichnungsrillen und Markierungsflansche zur Absicherung und Erkennung. Rollwülste dienen zum sicheren Separieren beim Rollen über Sortierleisten durch Schwingförderer; hierdurch kippen die Bauteile einseitig ab.



Nicht zuletzt führt auch die vergleichsweise einfache Logistik bei All-In-One-Bauteilen zu einer vorteilhaften Kostenbetrachtung: So werden Lagerplätze und deren Pflege eingespart. Beschaffungsaufwände für Einzelprodukte, die sonst meist von unterschiedlichen Partnern bezogen werden, entfallen. Auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ist dies ein interessanter Aspekt.



Grenzen für die Umsetzung von All-In-One-Dichtungslösungen setzen in der Praxis bislang vor allem Extremwerte bei Druck, Gleitgeschwindigkeit und Temperatur. So können hohe Seitenkräfte unter Umständen nicht durch den Grundkörper aus Dichtungswerkstoff abgefangen werden. Eine Kolben-Konstruktion aus Metall mit aufgelegten Gewebebändern ist hier die gebotene Alternative.



Vielversprechend und zukunftsweisend erscheint aber auch die Kombination mit Mehrkomponententechnik (2K/3K), mit der es möglich ist, die Werkstoffeigenschaften des Bauteils zu variieren. SKF Economos verfügt über das selbstentwickelte SKF Seal-Jet-Fertigungsverfahren für geringe Stückzahlen, mit dem in der Design- und Entwicklungsphase schnell und kostengünstig Muster- oder Kleinserien erstellt werden können.


Thomas Deigner ist Geschäftsführer der SKF Economos Deutschland GmbH, Bietigheim-Bissingen.


In Deutschland stellt SKF (vertreten durch die SKF Economos Deutschland GmbH, Bietigheim-Bissingen) zur schnellen Entwicklung und Realisierung von Dichtungs- und Fluidlösungen mit insgesamt 19 Niederlassungen und Verkaufsgebieten eine flächendeckende Vor-Ort-Betreuung mit kurzen Wegen sicher. Mit dem Konzept „Innovation in einem Tag“ wird die schnelle Entwicklung und Realisierung von Dichtungs- und Fluidlösungen ermöglicht.



Anfragen an den Hersteller sind jederzeit und bequem per Smartphone-App möglich unter http://goo.gl/MfiWq (Android) oder http://bit.ly/1ri1OES (iOS).



Multitalent dichtet, befestigt und führt

Dienstag, 10. Oktober 2017

Auf kleinstem Raum: All-In-One-Dichtungslösungen von SKF Economos

Wenn es um kompakte und reduzierte Platzverhältnisse geht, müssen Konstrukteure von Baugruppen und Modullösungen Einbauräume und Gewichte minimieren, Montageschritte vereinfachen und viele weitere Anforderungen beachten. Dabei helfen ihnen fortschrittliche Dichtungslösungen, die unterschiedlichste Funktionen in einem einzigen, kompakten Bauteil vereinen. „All-In-One“-Dichtungen können nicht nur dichten, sondern auch befestigen, abstreifen und führen. Dabei können sie gleichzeitig Teil des Gesamtbauteils sein. Alles, was zu einem leichten und sicheren Zusammenbau erforderlich ist, bringen sie ebenfalls mit.



Konstruktive Erfordernisse, insbesondere die Notwendigkeit, Raum und Gewicht einzusparen, führen zwangsläufig zu dem Wunsch, Bauteilfunktionen zu erhöhen bzw. zu verdichten. Beispielsweise ist oft kein Platz vorhanden, um eine Nut mit beidseitigen Wandungen für einen O-Ring unterzubringen. Oder Aufnahmenuten für Nutringe oder Abstreifer können nicht tief genug eingestochen werden. Bei einer All-In-One-Dichtungsbuchse von SKF Economos werden Dichtlippen für die dynamische Abdichtung, statische Dichtkanten und Abstreifer direkt am Träger angebracht. Zur Buchse gehört eine Bohrung mit Verteilerrille, durch die Schmierstoff zugeführt werden kann.



Das kompakte Bauteil lässt sich erheblich leichter und schneller montieren als einzelne Komponenten, da keine Dichtungen von innen montiert und kalibriert werden müssen. Weitere Features erleichtern die Montage zusätzlich – gleichgültig, ob diese durch Fertigungsautomaten bzw. Roboter oder manuell erfolgen soll: Hierzu gehören eine Einführfase, die das Montieren der Buchse vereinfacht, sowie eine Verdrehsicherung, Aussparungen am Flanschumfang sowie der Anschlagflansch selbst zur sicheren Positionierung.



Der asymmetrische Haltewulst hat in Montagerichtung einen flachen Winkel und auf der Gegenseite (Halteseite) einen steilen Winkel, um die Fixierung zu sichern. Zuführeinheiten und Kalibrierprozesse für die Einzelkomponenten werden damit überflüssig. Durch den Wegfall von Montagekomponenten für das Aufziehen der Einzeldichtungen auf den Träger reduzieren sich die Montagekosten. Gegenüber einzeln aufzuziehenden O-Ringen für die statische Dichtung mit Abmessungen von bspw. 6 x 0,5 mm verfügen die kompakten Multifunktionsbauteile über eine greifbare Größe. Zur Montage genügt ein präzises Ausrichten des All-In-One-Teils auf dem Gehäuse. Anschließend werden die Bauteile manuell oder – bei entsprechenden Serien – maschinell eingedrückt.



Die All-In-One-Technik kann jedoch noch mehr: sie ermöglicht auch die Beseitigung von Toträumen zwischen Aufnahmenut und Dichtelement. Besonders wichtig ist dies bei aseptischen Dichtungsauslegungen im Food- und Pharmabereich. Mit modernen Werkstoffen der ECOPUR-Familie lassen sich zudem straffe und mechanisch ausreichend belastbare Grundkörper (z. B. Ventilkolben) mit dünnen, flexiblen Dichtlippen realisieren.

Zusätzliche Gleit- und Führungsflächen lassen sich mit den Werkstoffen S-ECOPUR, PTFE oder PE leicht erzeugen. Mit S-ECOPUR steht ferner ein Werkstoff zur Verfügung, der über eine integrierte Festschmierstoffkombination verfügt. Ausgesparte Nuten zur Aufnahme von zusätzlichen Führungselementen können konstruktiv mit vorgesehen werden.


All-in-One-Dichtung von SKF Economos
Kompakt und vielseitig: All-in-One-Dichtung von SKF Economos aus Elastomer oder ECOPUR.


Bei der Serienfertigung von All-In-One-Dichtungen besteht die Option kundenseitiger Modifikationen wie bspw. die Anbringung zusätzlicher Fertigungshilfen oder Kennzeichnungsrillen und Markierungsflansche zur Absicherung und Erkennung. Rollwülste dienen zum sicheren Separieren beim Rollen über Sortierleisten durch Schwingförderer; hierdurch kippen die Bauteile einseitig ab.



Nicht zuletzt führt auch die vergleichsweise einfache Logistik bei All-In-One-Bauteilen zu einer vorteilhaften Kostenbetrachtung: So werden Lagerplätze und deren Pflege eingespart. Beschaffungsaufwände für Einzelprodukte, die sonst meist von unterschiedlichen Partnern bezogen werden, entfallen. Auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ist dies ein interessanter Aspekt.



Grenzen für die Umsetzung von All-In-One-Dichtungslösungen setzen in der Praxis bislang vor allem Extremwerte bei Druck, Gleitgeschwindigkeit und Temperatur. Hohe Seitenkräfte bspw. können unter Umständen nicht durch den Grundkörper aus Dichtungswerkstoff abgefangen werden. Eine Kolben-Konstruktion aus Metall mit aufgelegten Gewebebändern ist hier die gebotene Alternative.



Vielversprechend und zukunftsweisend erscheint aber auch die Kombination mit Mehrkomponententechnik (2K/3K), mit der es möglich ist, die Werkstoffeigenschaften des Bauteils zu variieren. SKF Economos verfügt über das selbstentwickelte SKF SEAL JET-Fertigungsverfahren für geringe Stückzahlen, mit dem in der Design- und Entwicklungsphase schnell und kostengünstig Muster- oder Kleinserien erstellt werden können.



Stets aktuelle Informationen über Dichtungslösungen von SKF Economos sind per Newsletter verfügbar.



Sealing Solutions von SKF:

Mit ihrer globalen Technologie-Plattform Sealing Solutions bietet SKF auf der Basis ausgewählter Werkstoffe ein sehr breites Dichtungsprogramm für zahlreiche Branchen, das anwendungsspezifische und Standardlösungen ebenso umfasst wie Großserienprodukte.



Basis dieser Lösungen ist die eigens entwickelte SKF SEAL JET-Fertigungstechnik, mit der kostengünstig und in kürzester Zeit maßgeschneiderte Dichtungslösungen realisiert werden. Unter dem Motto „Dichtung plus“ entwickelt und fertigt SKF auch Formteile, Wasserstrahlteile und kunststofftechnische Komponenten für den industriellen Einsatz und bietet den Neubau, die Reparatur und die Optimierung von Zylindern an.



In Deutschland stellt SKF (vertreten durch die SKF Economos Deutschland GmbH, Bietigheim-Bissingen) zur schnellen Entwicklung und Realisierung von Dichtungs- und Fluidlösungen mit insgesamt 19 Niederlassungen und Verkaufsgebieten eine flächendeckende Vor-Ort-Betreuung mit kurzen Wegen sicher. Mit dem Konzept „Innovation in einem Tag“ wird die schnelle Entwicklung und Realisierung von Dichtungs- und Fluidlösungen ermöglicht.



Anfragen an den Hersteller sind jederzeit und bequem per Smartphone-App möglich unter http://goo.gl/MfiWq (Android) oder http://bit.ly/1ri1OES (iOS). Praktisch ist auch die neue Direktrufnummer 0800 – 1234248 (1a dicht).





Auf kleinstem Raum: All-In-One-Dichtungslösungen von SKF Economos

Montag, 9. Oktober 2017

Vorteile mit PU-Dichtungen für Hydraulikanwendungen

Mit Elastomerelementen vorgespannte PTFE-Dichtringe sind seit vielen Jahren Standardelemente für die Abdichtung von Hydraulikanwendungen, insbesondere beim Einsatz in Werkzeugmaschinen, der Metallumformung, Blechbearbeitung und Fügetechnik oder auch in der Mobilhydraulik. Werden hydraulische Antriebe entwickelt, überarbeitet oder repariert, lohnt sich oft ein Umstieg auf PU-Dichtungen, meint der Dichtungsspezialist SKF Economos Deutschland GmbH, der über einen eigenen Reparaturservice für Hydrauliksysteme verfügt. Sein spezielles Fertigungsverfahren erlaubt es, Reparaturstufen für Standardabmessungen zu fertigen.



Aus PTFE gefertigte Mantelringdichtungen können gedreht hergestellt werden, was nicht nur individuelle Ausführungen erlaubt, sondern auch Werkzeugkosten erübrigt und die Stückpreise entsprechend senkt. Dass PTFE auch vergleichsweise hohen Temperaturen, Drücken und einer Vielzahl von Medien widersteht, hat ebenfalls zu seiner Verbreitung beigetragen.



In vielen Anwendungsbereichen sind Polyurethanwerkstoffe (PU) jedoch die bessere Alternative: Aufgrund ihrer robusten Werkstoffeigenschaften, inkorporierbaren Gleit- bzw. Schmierstoffen, außerordentlich niedrigen Leckagewerten und sehr hohen Extrusions- und Verschleißfestigkeiten eignen sie sich für noch höhere Drücke oder Spaltweiten. Damit erhöht sich die Lebensdauer der Dichtelemente erheblich.



Eigenschaften wie diese machen sie zur idealen Lösung für Fluidtechnik, Werkzeugmaschinen und Mobilhydraulik. Als weitere Optimierung stehen die ECOPUR®-Compounds in einer Härtestufe 95 Shore A und zusätzlich in 60 Shore D zur Verfügung. Dies ist bei hohen Druckanwendungen (z.B. über 500 bar) wichtig, welche bislang mit zusätzlichen Backup-Ringen versehen werden mussten. Zudem zeichnen sich PU-Dichtelemente – anders als PTFE-Varianten, bei denen es immer wieder zu Oberflächenbeschädigungen kommt – durch eine hohe Montagefreundlichkeit aus.

Stangendichtung aus X-ECOPUR
Stangendichtung aus X-ECOPUR mit 60 Shore D, besonders extrusionsstabil und montagefreundlich



Möglich wird der Umstieg zu PU durch das von SKF ECONOMOS entwickelte Zerspanungsverfahren für hochelastische Werkstoffe. Mit ihm können PU-Dichtelemente als Einzelstücke bzw. Kleinserie oder auch in höheren Stückzahlen kostengünstig in gespritzter Ausführung gefertigt werden.



Eine gute Gelegenheit zum Austausch sind Optimierungen im Zuge kontinuierlicher Verbesserungsprozesse (KVP). Reparaturstufen bei verschlissenen Kolbenstangen können nachgeschliffen und die dadurch unbrauchbar gewordenen Standarddichtungen aus PTFE durch PU-Elemente ersetzt werden. Dabei wird der Mantelring einfach um das reduzierte Maß verstärkt – eine günstige Reparaturlösung, mit der sich zugleich auch die Lebensdauer und die Montagefreundlichkeit der ausgetauschten Dichtelemente erhöhen.



Selbstverständlich kann das Einsparpotenzial gegenüber den PTFE-Dichtungen in der Montage (z.B. durch wegfallende Aufdehn- und Kalibriervorgänge oder aufwändige Montagehilfen) auch bereits durch die Einplanung von PU-Dichtungen bei der Konstruktion realisiert werden.



Diese und weitere effizienzsteigernde Lösungen zeigt SKF ECONOMOS in der Zeit vom 07. bis 10. November auf der Blechexpo 2017 in Stuttgart (Halle 8, Stand 8203).



Weitere Informationen bieten die SKF Preferred Seals Partner sowie die SKF Seals Plattform vertreten durch die SKF Economos Deutschland GmbH unter 0800/1234248 (0800-1a-dicht) oder unter seals.bietigheim@skf.com.


Anfragen an den Hersteller sind jederzeit und bequem per Smartphone-App möglich unter http://goo.gl/MfiWq (Android) oder http://bit.ly/1ri1OES (iOS).



Vorteile mit PU-Dichtungen für Hydraulikanwendungen

Dienstag, 15. August 2017

SKF verbessert Schutz von Windenergieanlagen: Leistungsstarke HRS-Dichtungen aus G-ECOPUR

Mit den neuen HRS-Wellendichtungen aus G-ECOPUR trägt SKF zu einer höheren Turbinenzuverlässigkeit bei reduziertem Instandhaltungsaufwand bei. Außerdem überzeugt die neue Generation von Hochleistungs-Hauptwellendichtungen durch ihr vergleichsweise geringes Gewicht und den minimalen Platzbedarf.


Der Wind hat sich als Energiequelle inzwischen fest etabliert: Laut Global Wind Energy Council hatte die weltweite Windenergieerzeugung bereits Ende 2014 eine Kapazität von 369,6 GW erreicht. Dabei ist zu erwarten, dass der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung in den kommenden Jahren noch steigt: Wegen der zunehmenden Konkurrenzfähig- keit der Windenergie dürften dazu auch die Entwicklungsländer beitragen, von denen so manche mehr elektrischen Strom benötigen.



Angesichts der weiter wachsenden Zahl von Windkraftanlagen werden deren Betrieb und Instandhaltung zu einem immer bedeutenderen Geschäftszweig. Dieses ressourcenschonende Business bringt allerdings auch viele Herausforderungen mit sich – erst recht, wenn die Windkraftanlagen in abgelegenen Gebieten wie beispielsweise im Gebirge oder auf See installiert werden. Dort kommt es umso mehr darauf an, dass die Anlagen ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aufweisen.


Dank einer Reihe vorteilhafter Eigenschaften tragen die neuen HRS-Wellendichtungen aus G-ECOPUR von SKF zu einer höheren Zuverlässigkeit von Windenergieanlagen bei und senken deren Instandhaltungsaufwand.


Dem Schutz moderner Windkraftanlagen dienen in erster Linie die Hauptwellendichtungen, die äußere Einflüsse vom Hauptlager und den Getriebekompo- nenten fernhalten. Außerdem verhindern sie das Austreten von Schmierstoffen. Nun haben SKF Ingenieure eine neue Generation radialer Wellendichtringe entwickelt, die das extreme Anforderungsprofil der Windenergiegewinnung perfekt erfüllt: die HRS-Reihe.



Leicht, kompakt und flexibel


Weil die neuen HRS-Dichtungen aus G-ECOPUR leichter und kompakter sind als Labyrinthdichtungen, ermöglichen sie den Herstellern eine maximale Raumausnutzung bei minimiertem Gondelgewicht. Die radialen Wellendichtringe stehen in drei verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Anwendungen zur Verfügung:



Die Dichtung HRS1 ist primär darauf ausgelegt, den Schmierstoff im Turbinenlager und -getriebe zu halten. Zu diesem Zweck kann sie große Fluchtungsfehler aufnehmen, wie sie in dieser Art von Ausrüstung nicht selten vorkommen: Je nach Wellengröße verträgt die HRS1 koaxiale Fluchtungsfehler von bis zu 3 mm.



Bei Anwendungen, in denen der Schutz vor äußerer Verunreinigung durch Staub oder Feuchtigkeit oberste Priorität hat, kann die HRS1-Dichtung durch eine HRE-Abstreiferdichtung ergänzt werden. Das sorgt praktisch für eine zusätzliche äußere Dichtlippe, welche SKF im Übrigen weiter optimiert hat. Im entsprechenden Portfolio des Unternehmens bietet die HRE-Version dank ihrer starken Dichtlippe den besten Schutz.



Für weniger stark verschmutzte Umgebungen bietet sich schließlich die HRSA-Version der Dichtung an, die konstruktionsseitig bereits mit einer zusätzlichen Schutzlippe versehen ist.



Den Werkstoff G-ECOPUR, aus dem die HRS-Dichtungen gefertigt sind, hat SKF speziell für Höchstleistungsdichtungen entwickelt. Dabei handelt es sich um ein besonders ozon-, UV- und wasserbeständiges Material, das im Vergleich zu den üblicherweise verwendeten Kautschukwerkstoffen eine außergewöhnlich hohe Verschleißbeständigkeit aufweist: In vielen Tests hat sich gezeigt, dass G-ECOPUR etwa fünfmal so abriebfest ist wie der zweitbeste Elastomer-Werkstoff. Das sorgt für eine deutlich längere Gebrauchsdauer und weniger vorzeitige Ausfälle.



Außerdem verfügen die HRS-Dichtungen dank G-ECOPUR über eine extrem glatte Dichtlippen-Oberfläche. Zum einen schont diese glatte Oberfläche die abgedichtete Welle, was der Systemleistung über die Gebrauchsdauer der Turbine entgegenkommt. Zum anderen verhindert die glatte Dichtungs- außenfläche das Austreten von Schmierstoff zwischen Dichtung und Gehäuse – eine Aufgabe, die rauere, phenol-imprägnierte Gummigewebedichtungen in der Regel weniger gut beherrschen.



„Bei der Konstruktion von Windkraftanlagen stehen Dichtungen nicht unbedingt im Fokus“, weiß María Concepción Martín, Produktmanagerin Windenergie bei SKF. „Dabei sind sie für die Systemleistung durchaus von großer Bedeutung. Deshalb widmen wir diesen Komponenten viel Aufmerksamkeit. Die neuen HRS-Dichtungen aus G-ECOPUR haben wir entwickelt, um der Windenergiebranche exakt das zu bieten, was sie benötigt: höhere Turbinenzuverlässigkeit und reduzierten Instandhaltungsaufwand in einem kosteneffizienten Paket. Dazu gehört beispielsweise auch, dass sich die Dichtungen im Falle eines Falles schnell, einfach und sicher austauschen lassen.“



Einfach zu installieren


Das gesamte HRS-Sortiment ist in geteilten und ungeteilten Ausführungen erhältlich. Die ungeteilten Versionen sind für den Einbau während der Fertigung vorgesehen; also wenn die Monteure zumeist noch ungehinderten Zugang zum Wellenende haben. Sollte das nicht der Fall sein, bietet sich eine geteilte Variante an. Primär sind die geteilten Ausführungen aber natürlich für den Austausch während des Service bestimmt. Wegen ihrer glatten Oberflächen lassen sich die HRS-Dichtungen sowohl in der Fertigung als auch beim Austausch viel einfacher installieren als gummi-gewebeverstärkte Dichtungen, was hüben wie drüben Zeit und Geld spart.


Im Falle eines Falles lassen sich die neuen Dichtungen auch bei begrenzten Platzverhältnissen deutlich leichter austauschen als gummigewebeverstärkte Dichtungen, was viel Zeit und damit Geld spart.


Dank der praxis-optimierten Dichtungsgeometrie wird nicht nur jeder Kontakt der Dichtlippe mit dem Dichtungsträger vermieden, auch die Gefahr von Montagefehlern sinkt (beispielsweise invertierte Dichtlippe). Ähnliches gilt für Risiko eines (Edelstahl-) Zugfeder-Verlustes beim Einbau. Nicht zuletzt sorgen auch die steiferen Werkstoffe der Dichtungskonstruktion für eine einfachere Installation: Gemessen am durchschnittlichen Aufwand für Gummi-Gewebedichtungen lassen sich mit der SKF Lösung bis zu vier Arbeitsstunden pro Dichtung einsparen.



Für Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten werden die geteilten HRS-Dichtungen in speziellen Transportverpackungen bereitgestellt, die alle erforderlichen Materialien für die Aufgabe enthalten – ein unschätzbarer Vorteil für Serviceteams, die in beengten und abgelegenen Umgebungen arbeiten.



Hohe Verfügbarkeit


HRS-Dichtungen werden in allen Standardgrößen für moderne Windkraftanwendungen gefertigt. Darüber hinaus kann SKF die neuen Dichtungen, die bereits über das weltweite Vertriebsnetz des Unternehmens verfügbar sind, auch an individuelle Kundenbedürfnisse anpassen. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit, die Dichtungen als Teil einer integrierten SKF Lösung (Lager, Dichtungen und Schmiersysteme) zu ordern.



SKF verbessert Schutz von Windenergieanlagen: Leistungsstarke HRS-Dichtungen aus G-ECOPUR